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Magdas Buschfunk So leicht Bloged in Allgemein von Magdalena Samstag Oktober 18 2008 8230 lassen sie mich nicht raus Auch wenn es nun schon fast drei Wochen her ist dass ich Namibia verlassen habe hier noch eine kleine Anekdote zum Abschluss Wer in Namibia als Ausl nder arbeiten will braucht daf r nat rlich eine Arbeitserlaubnis Die gibt es als Work Permit oder als Work Visa Das Permit wird l ngerfristig erteilt das Visa immer nur f r kurze Zeit wie etwa drei Monate Eigentlich hatte ich mich mittels einer Agentur um ein Permit bem ht aber sobald die Agentur spitz bekam dass ich eh nur f r ein Jahr da bin versackte dieser Antrag angeblich in den M hlen des Innenministeriums Fortan bekam ich alle drei Monate mein Visa ausgestellt Das letzte endete Anfang April Im Grunde h tte ich den einen verbleibenen Monat illegal im Land bleiben k nnen aber ich wollte nicht riskieren einen fetten Stempel im Pass zu erhalten dass ich nie wieder einreisen darf Daf r ist das Land dann doch zu sch n Also bem hte ich mich kurzfristig um ein weiteres Visa bis Anfang Oktober Kurz gesagt Das hat nicht geklappt Ich stand also Montag in der Visa Stelle und wollte Dienstag das Land verlassen Neben mir Jacque dessen Pass sogar noch einbehalten worden war Meinen hatte ich immerhin Einen losen Haufen Bl tter durchforstete ich nach der Anerkennung meines Visa Diese Bl tter bzw Antr ge waren von jedem einzusehen man h tte sich also einen Spa draus machen k nnen zu gucken wer alles so ein Visa beantragt hat Aber die Zeit war knapp also w hlte ich schnell Und fand tats chlich ein Schreiben welches mir das Recht auf ein weiteres Visa zugestand allerdings ohne dieses Visa nun endg ltig im Pass zu haben Mittlerweile verzweifelte Jac am Schalter denn die Dame dort erkl rte ihm dass sein Pass nicht da sein k nne weil er kein Schreiben habe das dies best tigte Kurz Sie haben keine Empfangsbest tigung Dann haben wir auch nicht den Pass Sch ne Logik Ich fragte sie ob sich der Pass nun in Luft aufgel st habe denn wir h tten ihn auch nicht Okay das war patzig Ich versuchte es moderat Wir h tten da ja nun offensichtlich ein Problem wir h tten den Pass nicht und sie auch nicht Was sie denn jetzt nun vorschlagen w rde Beleidigtes arrogantes Lippensch rzen Von der Frau war keine Hilfe zu erwarten Erst recht nicht als ich sie fragte wie ich denn nun zu meinem Visastempel komme Ich h tte zu zahlen sei die Auskunft dann k me ich mit der Quittung zu ihr und dann w rde sie mir einen Wisch ausstellen Der Wisch w rde dann eine Woche im Ministerium rumliegen und dann bek me ich das endg ltige Visapapier mit dem ich dann einen Stempel bekommen k nnte Das sind nat rlich meine Formulierungen Vielleicht sollte ich noch erw hnen dass ich bereits zwei Wochen lang telefonisch versucht hatte meine zust ndige Sachbearbeiterin zu erreichen die zu keiner Tageszeit ans Telefon ging und auch offensichtlich keine Kollegen hatte denn selbst wenn ich mich von der Zentrale durchstellen lie ging niemand ans Telefon Zwei Wochen lang zu allen m glichen Zeiten an allen Werktagen Irgendwann rutschte mir bei der Zentrale raus ob sie sicher sei dass dort Menschen arbeiten w rden Wie auch immer zur ck in die Schalterhalle im Ministerium Jacque hatte mittlerweile doch noch eine Empfangsbest tigung von dem Typen bekommen der unsere Antr ge vor Wochen abgegeben hatte Das Problem war also erledigt Jetzt noch mein Visa Wir redeten auf die Frau am Schalter ein dass hier ein Notfall sei und wir h tten uns ja bem ht das vorher zu kl ren aber die Kollegen in den Amtsstuben w rden nun mal leider nicht die Telefone bedienen k nnen Etc pp Die Frau am Schalter samt ihrer Kollegin zeigten sich sowas von arrogant unbeteiligt und nicht hilfsbereit dass offensichtlich wurde warum wir nicht weiterkamen Wir hatten die falsche Hautfarbe Ich war kurz davor sie zu fragen wof r ihre Leute jahrzehntelang im Freiheitskampf gegen das Apartheidsregime gestorben seien wenn sie jetzt mit mir hier die gleiche Diskriminierungsnummer durchz ge Ich habe es mir verkniffen Jedenfalls haben wir in der ganzen Halle so ein riesiges Theater gemacht und Leute gescheucht dass irgendwann eine Verantwortliche aus den h heren Etagen runterkam meinen Antrag bearbeitete und mir anderthalb Stunden sp ter der Visa Bescheid ausgeh ndigte wurde Das war leider zum Abschluss noch mal so ein Erlebnis aufgrunddessen ich nachvollziehen kann weshalb sich viele wei e Namibianer nun ihrerseits diskriminiert f hlen Trackback middot No comments yet Das wars Bloged in Allgemein von Magdalena Samstag September 27 2008 Heute ist mein letzter Abend G ste und Kollegen sitzen unten auf der Aussichtsterrasse schlemmen ihr Dessert und bewundern die gro e Herde Oryx die am Wasserloch trinkt Den ganzen Tag ber habe ich gepackt Sachen zusammengesucht aus allen Ecken und Enden der Lodge Die letzten b rokratischen Sachen erledigt Fotografiert noch nicht fertig Oft wurde ich von G sten gefragt 8220 Ach Sie gehen zur ck Kann man das 8221 Ja das kann man Man kann es wenn man mit seinem Leben in Deutschland wenn man ehrlich ist zu sich selbst doch sehr zufrieden war Wenn das Ausland nur eine Chance war sich und andere Menschen besser kennenzulernen und das Leben zu erfahren Wenn man es doch genie t den B cker um die Ecke und das Kino in der N he zu haben Freunde zu sehen und nicht nur zu lesen Trotz der Hektik Lautst rke und Enge in Deutschland Dann muss man die Natur halt ein bisschen suchen Augen aufhalten hilft viel Trackback middot 3 comments Dem Ende Bloged in Allgemein von Magdalena Dienstag September 16 2008 8230 entgegen geht meine Zeit hier in Namibia Immer mehr werde ich von einer Abschiedsstimmung ergriffen denke Das letzte mal jenes tun das letzte mal das und das sehen Noch zwei Wochen auf der Lodge dann noch eine Woche Urlaub da bleibt nicht mehr viel Zeit Was noch zu erledigen ist Zebrafell kaufen Mitbringsel kaufen den Nachbarn Auf Wiedersehen sagen ein Mal alleine in den Etosha Park fahren ein Mal bei uns in die Berge wandern noch ein Mal den Wanderweg gehen Eigentlich wollte ich auch einer Geier F tterung zusehen aber die kostet ca 100 Euro Das muss ich mir noch berlegen Und es ist ja nicht so als m sse ich hier nicht mehr arbeiten Uff uff das wird knapp Aber bei all dem Stress kommt wenigstens kein Abschmiedsschmerz auf Und damit ich erst gar nicht dran denke h r ich jetzt auf Tsch Trackback middot No comments yet Doppeldecker Bloged in Allgemein von Magdalena Sonntag August 31 2008 Ich selbst habe den G sten immer stolz von unserer 8220 Anna 8221 erz hlt unserem knapp 50 Jahre alten Flugzeug Oldtimer Die 8220 Anna 8221 ist eine Antonov zweite Baureihe ein Doppeldecker Mit weit ausladenden Fl geln steht sie im Hangar und wartet darauf dass sie in die L fte steigen darf Das wiederum passierte bislang zwei Mal w hrend meiner Zeit hier beim letzten Mal am Dienstag war ich mit dabei So eine Gelegenheit kann man sich nicht entgehen lassen auch wenn alle anderen Fl ge in unseren Flugzeugen mir nicht gerade gut getan haben man lese ber das Segelfliegen nach Jedenfalls machten sich Thomas Jacque und ich auf den Weg zusammen mit ein paar anderen Angestellten die mitwollten und durften Einige von ihnen sind zuvor noch nie geflogen und waren aufgeregt wie die Kinder Wir schieben das gute St ck auf die Startbahn doch den ersten Flug machen Thomas und Jacque noch alleine als verantwortungsvolle Flieger st rzen so nur zwei statt zehn Leute ab Nach einigem R cheln Spucken und Husten hebt die 8220 Anna 8221 ab und dreht ein paar Runden ber der Farm Dann werden wir Passagiere aufgenommen Das Kreischen Lachen und Quieken der M dels bert nt sogar fast den ohrenbet ubenden L rm der Motoren Erschrocken rei en Flugneulinge die Augen auf als sie ihr Land von oben sehen Aber sie sind begeistert Ich steige nach vorn in das mehr als enge Cockpit um wie wild zu fotografieren die Landschaft die Instrumente die Piloten Irgendwann habe ich genug und lasse die anderen auch mal auf die Position Ein Blick auf die M dels zeigt mir dass nicht alles eitel Freude ist Zwei haben Schwei auf der Stirn und tja blass sind sie nat rlich nicht aber sie w ren es Das erinnert mich daran dass mir in kleineren Fliegern auch schlecht wird Kaum war ich bei diesem Gedanken angelangt f ngt mein Magen an zu rebellieren Erst reiche ich Luldi und Ndili eine T te dann genehmige ich mir selbst eine Keine drei Minuten nachdem ich aus dem Cockpit raus bin in dem es mir noch blendend ging f ngt Clive an mich mit dem Handy zu filmen Sagen wir es auf gut Deutsch Unsere Leute haben bestimmt noch nie eine wei e Frau kotzen sehen und sie haben sich blendend am siert Gro z gig wie ich bin bestehe ich nicht auf dem L schen der Aufnahmen Hoffentlich bereue ich das nicht wenn das Internet Einzug gehalten hat in den H tten der Kraals Trackback middot Only one comment berall das Gleiche Bloged in Allgemein von Magdalena Donnerstag August 7 2008 Morgens der Anruf wir m chten doch bitte eines unserer abgeschlossenen Farmtore ffnen damit die Telekomtechniker durchkommen Diese Techniker versuchen seit Wochen das Telefon am Farmhaus 6 km entfernt zu reparieren Also schicken wir jemanden los der das Tor ffnet Eine Stunde sp ter der n chste Anruf der Techniker stehe vorm Tor warum wir nicht endlich aufschlie en Aber wir haben doch aufgeschlossen Nein h tten wir nicht Doch Nein Vielleicht steht der Techniker am falschen Tor Nein wir h tten doch nur ein Tor Nein wir haben mehrere Tore Nein h tten wir nicht Doch Nein Jetzt werde ich ausfallend und schnauze den Mann am anderen Ende der Leitung an dass ich besser wissen m sste wie viele Tore wir haben Gut gut aber wir sollen endlich aufschlie en Eine Nachfrage bei demjenigen der aufgeschlossen hat ergibt Es ist aufgeschlossen aber ein Draht verhindert das Aufschwenken des Tores So so Telekomtechniker sind also nicht in der Lage einfache Dr hte zu l sen Wir lassen die Sache auf sich beruhen Eine weitere halbe Stunde der n chste Anruf Der Techniker st nde nun am Farmhaus dieses sei abgeschlossen Wir m gen es doch bitte aufschlie en Wiederum ein Ausfall meinerseits ob die Telekom denn glaube dass wir hier nix zu tun h tten und ob sie w ssten dass Tor und Farmhaus sechs Kilometer entfernt seien Ja ja schon gut aber es m sse jetzt jemand aufschlie en Gottergeben fahre ich los um aufzuschlie en Da sowohl meine Sachen also auch die von G sten im Farmhaus sind muss ich dableiben um aufzupassen Das h tte ich vorher bedenken sollen denn nun passiert Folgendes Der Techniker und sein Lakai machen sich am Steckbord des Telefons zu schaffen ich setze mich auf die Couch Der Techniker telefoniert mit dem Handy steckt Anschl sse um tauscht das Bord pr ft das Farmhaus Telefon telefoniert wieder mit dem Handy steckt Anschl sse um tauscht das Bord 8230 Die erste halbe Stunde ist rum Dann kommt der Lakai mit einer gro en Rolle und legt ein Kabel vom Telefonmast au en nach drinnen zum Steckbord Durch die Terrassent r Ich frage mich ob das ein neues Kabel sein soll weil das alte kaputt ist Und ob ich die beiden darauf hinweisen sollte dass man das Kabel so nicht lassen k nne weil man ja dann die Terrassent r nicht mehr zubekomme Ich schweige zu oft ist mir Besserwisserei vorgeworfen worden Wieder Gestecke und Gepr fe die n chste halbe Stunde ist rum Ob das denn ein neues Kabel sei frage ich Nein das ist nur das Testkabel Oha gut dass ich die Klappe gehalten habe Auf ein Mal klingelt das Farmhaus Telefon Hurra es geht Nun muss nat rlich ein richtiges Kabel vom Mast ins Farmhaus gelegt werden Der Techniker und sein Lakai wickeln klettern auf Leitern stecken pr fen wunderbar Das neue Kabel wird vom Mast zur Hauswand gelegt Ob das denn sinnvoll ist frage ich mich still Was wenn das Kabel erst zwischen Hauswand und Steckbord kaputt ist Ich schweige zu oft ist mir Besserwisserei vorgeworfen worden Die Techniker packen ihre Sachen zusammen der Obertechniker telefoniert privat zumindest h rt es sich so an er lacht flirtend und spricht au erdem Nama die n chste halbe Stunde ist rum Zum Schluss sic wird das Telefon berpr ft Stille Kopfsch tteln Schweigen Vielleicht l ge das Problem ja in den letzten Metern Kabeln frage ich h flich Ja vielleicht K nne sein M glich w r 8217 s Der Techniker und sein Lakai packen wieder aus stecken am Bord telefonieren mit der Zentrale pr fen das Telefon Und entwickeln das Testkabel Ring Das Farmhaus Telefon klingelt Aha das Problem liegt auf den letzten Metern Kabel Die n chste halbe Stunde vergeht mit dem Austausch auch dieses Abschnittes Der Lakai r umt alles auf der Techniker telefoniert wieder privat mit seinem Handy und ich sitze seit zwei Stunden dumm rum Ich pr fe das Farmhaus Telefon und rufe auf der Lodge an es geht Thomas will zur ckrufen das geht nicht Mehr als genervt meldet er sich ber das Funkger t ich m ge endlich zur ckkommen auf der Lodge sei viel zu tun und was denn da berhaupt los sei Den R ffel gebe ich an den Telekomtechniker weiter der mir in aller Seelenruhe erkl rt wir m ssten jetzt noch bis 14 Uhr warten damit die Zentrale wieder besetzt sei und man uns quasi freischalten w rde Das Ganze h tte doch auch gut in Deutschland passieren k nnen nein Trackback middot 3 comments Zu viel des Guten Bloged in Allgemein von Magdalena Freitag Juli 25 2008 8220 Ich nehme meinen L wen Hut mit 8221 sagt Jacque und wir brechen mit sechs G sten in den Etosha Park auf Der Hut musste am Ende des Tages umbenannt werden Denn gestern war Elefanten Tag Zu Beginn allerdings war ich gleich zwei Kilometer nach dem Eingangstor v llig aus dem H uschen denn f r einige Sekunden hatte ich endlich endlich endlich mein Ziel erreicht eine T pfelhy ne zu sehen Diese Tiere sind nicht h bsch aber sehr aufregend und faszinierend Wer mir nicht glaubt kann ja anfangen zu recherchieren Jacque jedenfalls bezeichnete meinen Freudenzustand relativ treffend als 8220 Das ist ja wie beim Organismus 8221 Wegen der Kinder behauptet er jetzt gerade als er meine Geschichte hier mitliest Keine zehn Minuten sp ter kam die erste Elefantensichtigung Zwei Bullen die ganz nah an der Stra e fra en und sp ter Richtung Horizont schlenderten Mit der Prognose 8220 viel besser kann es ja nicht werden 8221 hat sich einer unserer G ste versch tzt Die n chsten drei Bullen kamen am Nebrowni Wasserlauf sowie am Okaukuejo Wasserloch Machte acht Elefanten an drei verschiedenen Pl tzen Es gibt Tage da sieht man keinen einzigen Beim Rausfahren hielten wir kaum denn die n chste gro e Herde war einen halben Kilometer entfernt und wir kaffeedurstig Auf der schnurgeraden Stra e vergr erte sich der graue Block am Horizont zu einer zweiten Herde die mitten auf der Stra e stand Jacque hielt in circa zwanzig Meter Abstand denn es waren Kleine dabei Dann sind Elefanten h chst vorsichtig und ziemlich angriffslustig Wir standen machten den Motor aus und waren noch vergn gter Dinge Langsam allerdings gingen wir ins Fl stern ber und verstummten schlie lich ganz denn die Herde bewegte sich auf der Stra e auf uns zu Ein paar gingen in die B sche ein paar be ugten uns sehr misstrauisch ein Teenager stellten die Ohren auf und ging in Drohstellung ber Ich schwankte zwischen Begeisterung und Unwohlsein Schlussendlich ging ein Teil der Herde in Arml nge entfernt an unserem Auto vorbei einer davon steckte fast den R ssel in den Wagen der offen ist Puh waren wir erleichtert als wir die Tiere nur noch im R ckspiegel sahen Das Erlebnis war sensationell aber auch etwas be ngstigend Trackback middot Only one comment Der Stolz der M nner Bloged in Allgemein von Magdalena Donnerstag Juli 10 2008 8220 Magdalena come over 8221 Sunny stand auf dem Rasen vor der Terrasse und schaute erwartungsvoll Richtung B ro Was hat er denn nun wieder Ich mache mich Richtung Rasen auf und stolz deutet Sunny vor sich auf den Rasen 8220 A snake 8221 Ah prima Schlangen seh ich gerne Und da lag sie im Gras mit einem ziemlich platten Kopf Aber hier gibt es einige die so aussehen Also dachte ich im ersten Moment das Tier lebt noch und wollte Sunny gerade zum Stillstehen verdonnern bevor ich sie erschlage Aber irgendwie bekam ich dann doch mit dass er das schon selbst erledigt hatte unterhalb der Lodge bei der Arbeit an einem unserer Wagen Voller Stolz hat er sie dann zu uns raufgetragen und mir pr sentiert Niedlich Seinen alten Schlangenbiss an der Hand durfte ich dann auch noch bestaunen Schlie lich ging ich los um das Schlangenbestimmungsbuch zu holen Drei vier Seiten sp ter blickte ich ehrf rchtig auf das relativ kleine Schlangenexemplar noch ein Baby vor mir im Gras Eine Puffotter Das ist zwar nicht die giftigste aber die gef hrlichste Schlange hier weil ihr n mlich die Bewegungsrezeptoren fehlen durch die andere Schlangen vor dem N herkommen gewarnt werden und verschwinden Sprich das Tier bleibt wo es ist bis du drauftrittst Und dann sollte man zusehen dass man zum Arzt kommt Nicht immer ist so ein Biss t dlich aber da es ein Gewebegift ist das die Schlange dir einspritzt kann dir hinterher der halbe Arm fehlen Ich war also schwer beeindruckt so ein Exemplar mal auf ungef hrliche Art und Weise in Augenschein nehmen zu k nnen Ich habe daraus leider nur eins gelernt Sie ist so gut getarnt dass du im Gras kaum eine Chance hast sie zu sehen bevor du drauftrittst Trackback middot No comments yet Der Dank daf r Bloged in Allgemein von Magdalena Sonntag Juli 6 2008 8230 ist ein dicker Finger Ein bezaubernder dreij hriger Knirps wollte nach einem aufregendem Tag im Nationalpark mal seine F chen in den Pool h ngen Einzig ein doch etwas gr eres Insektengetier hielt ihn davon ab Da ich au er bei Zecken recht robust bin eile ich also herbei und will das noch zappelnde Tier sanft aus dem Wasser heben so sind K fer und Knirps gl cklich Aber Pustekuchen das Unget m hat Stacheln an den Beinen und kaum schiebe ich sanft meine Hand unter das Tier im Wasser werde ich gestochen Blut quillt ich runzle die Stirn Denn gestochen werden in Afrika macht mich nicht so gl cklich denn was wei ich was da vor mir im Wasser schwimmt Aber es passierte nix weiter und ich vergesse den Vorfall Heute zwei Tage sp ter ist der Finger dick hei und juckt Geschichten von gewebezersetzendem Gift fallen mir ein Gut von Schlangen aber ein bisschen hypochondrieren darf ich wohl Au erdem muss hier mal wieder ein Geschichtchen rein Also bitte noch nicht die Gelben Engel rufen Trackback middot No comments yet Staubiger Urlaub Bloged in Allgemein von Magdalena Samstag Juni 28 2008 Nach langen staubigen 3000 km bin ich wieder zur ck auf Naua Naua Torsten und ich sind mit einem kleinen VW Chico Golf artig durch Namibia gekurvt geholpert gerast und geschleudert Es war wundersch n Namibias Landschaften atemberaubend Dass unser kleiner Wagen all die rumpeligen ausgewaschenen und Schotter bedeckten Pads Afrikaans f r alle Arten von Stra en also auch Feldwege ohne die geringste Macke oder auch nur einen Platten berstanden hat ist noch fast die gr te Sensation der Tour Von Windhoek aus sind wir nach Sesriem Canyon und den roten Kalahari D nen bei Sossusvlei aufgebrochen danach ging es in das K stenst dchen Swakopmund Weiter entlang der Skelettk ste nach Palmwag im ganz unbeschreiblich sch nen Damaraland Und endlich hoppelten wir den Epupa F llen im Norden entgegen Die letzten Tage haben wir auf der Lodge beziehungsweise im Etosha Nationalpark verbracht Dabei haben wir nicht nur fast Giraffen berfahren weil sie direkt auf der Stra e standen und sich durch unser Auto keineswegs gest rt f hlten sondern auch L wen beim Kinderzeugen zugesehen Davon war Torsten nat rlich am meisten fasziniert und es stimmt tats chlich alle zwanzig Minuten Ich habe auf die Uhr geschaut Ein Eindruck blieb auf allen Streckenabschnitten n mlich der des Staubs Als wir den Wagen bernommen haben sah er aus wie neu ungelogen Selbst der 8220 Maschinenraum 8221 den ich nat rlich gr ndlich unter die Lupe genommen habe Am Ende der Tour allerdings konnte man auf den Polstern die Abdr cke unserer Rucks cke sehen und bekam jedesmal eine Staublunge sobald man nur die T r aufmachte Die Einheimischen versichern mir alle die Autovermieter seien solche Autos bei der R ckgabe gewohnt aber ich f rchte noch immer wir werden f r die S uberung zur Kasse gebeten Morgen gibt Torsten den Wagen ab Er verbringt das Finale ber den Wolken bitte jetzt Mitleid haben Trackback middot Only one comment Trampen Bloged in Allgemein von Magdalena Samstag Juni 14 2008 Ich bin das erste Mal getrampt Zwar ohne Daumen raushalten denn dann kann ja Hinz und Kunz halten aber doch habe ich mir eine vorher nicht abgesprochene oder oeffentlich organisierte Mitfahrgelegenheit gesucht Ich musste heute von der Lodge bis nach Windhoek und habe das Ganze in drei Schritten absolviert Erst mal mit einem unserer Wagen bis Outjo um ihn dort bei der Werkstatt abzugeben Dann kam circa eine halbe Stunde spaeter ein Gruppe Gaeste nach die mich von Outjo bis nach Otjiwarongo geschippert haben das sparte das Taxi Dann sah der Plan eine Busfahrt vor Die Busse sind hier natuerlich nicht vom kommunalen Verkehrsverbund sondern von Privatunternehmen Es gibt keinen Fahrplan und wo sie abfahren wusste ich auch nur ungefaehr Naemlich an einer Tankstelle Als ich dort mit meinem grossen Rucksack ankam scharrten sich natuerlich gleich 8220 Vermittler 8221 um mich die mir eine Fahrgelegenheit organisieren wollten Viele davon waren aber 8220 small cars 8221 also noch privater als die Busse und nur mit zwei drei Leuten drin Die Legenden um diese small cars sind genauso blutruenstig wie sich die ganze Sache anhoert Das musste ich dann doch nicht riskieren also bestand ich auf einem Bus Die Stunden vergingen ich wechselte die Tankstelle jedoch ohne Erfolg Endlich bekam ich eine Bus bzw Mini Van zu Gesicht aber der war so voll dass mich selbst die enge geprueften Afrikaner nicht mitnehmen wollten Ich wurde so langsam leidlich nervoes denn ich wollte im Hellen in Windhoek ankommen Also fragte ich zum zweiten Mal bei einem der Tourbusse an Der erste hatte abgelehnt weil er Aerger vom Chef befuerchtete falls sich hinterher einer der Gaeste beschwert haette Der zweite jedoch sagte Wenn meine Gaeste nix dagegen haben Und schwupp fuhr ich mit zehn Tschechen gen Windhoek War ich erleichtert Manchmal kommt man naemlich gar nicht weg wenn man auf einen 8220 Lift 8221 wartet und dann haette ich die Nacht in Otjiwarongo zubringen muessen Bis auf den Kaffee fuer den Guide haben mich die ganzen 420 km nichts gekostet Daran koennte ich mich gewoehnen 8230 Trackback middot No comments yet next page raquo April 2009 M D M D F S S laquo Okt nbsp nbsp nbsp 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 nbsp Kategorien Allgemein Links Britta Hertmann Christina in Berlin Deutsche Startups Franzi im Rheinland Meine Lodge Nadines Fotos im Netz Popkulturjunkie Suche nbsp Archiv Oktober 2008 September 2008 August 2008 Juli 2008 Juni 2008 Mai 2008 April 2008 M auml rz 2008 Februar 2008 Januar 2008 Dezember 2007 November 2007 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